Die Lehrlinge
Die staatliche Ausbildung
Diese Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.
Nur anerkannte Ausbildungsbetriebe dürfen Landwirte ausbilden. Bei der Berufsausbildung wirken Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und überbetriebliche Ausbildungsstätten (z. B. Landwirtschaftszentrum Haus Düsse) zusammen.
Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes findet während der betrieblichen Ausbildungszeit eine Zwischenprüfung statt. Die Berufsausbildung endet mit der Abschlussprüfung zum Landwirt/zur Landwirtin. In der Abschlussprüfung werden die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse schriftlich und betrieblich geprüft, einschließlich eines Prüfungsgespräches.

Die Freie Ausbildung für den biologisch-dynamischen Landbau
Diese Ausbildung wurde 1983 auf Initiative von Bauern und Gärtnern der Bäuerlichen Gesellschaft NWD e.V. eingerichtet. Diese arbeitet eng mit allen anderen biologischen Ausbildungen in Deutschland und Europa zusammen.
Diese Ausbildung ist eine 4-jährige, grundständige, freie, landwirtschaftlich-gärtnerische, biologisch-dynamische Berufsausbildung nach dem dualen System, die der Anthroposophie verpflichtet ist und sich durch die eigene Arbeit finanziert. Nach dem europäischem Abschluss dürfen sich die Absolventen als »Fachkraft biologisch-dynamischer Land- und Gartenbau« bezeichnen.
In den vier Jahren ihrer Ausbildung arbeiten die »Lehrlinge« auf zwei bis vier Betrieben, nach etwa der Hälfte der Zeit machen sie eine Zwischenprüfung.
Im vierten Jahr schreiben sie eine Projektarbeit und am Schluss kommen sowohl eine ausführliche Betriebsvorstellung als auch eine Diskussion der Arbeit als Prüfung und deren öffentliche Darstellung.




