Die Schwalben

Die Rauchschwalben leben als Kulturfolger vor allem im ländlichen Raum, wo sie Ställe und Scheunen zum Bau ihrer Nester aufsuchen.
Da sie zur Nahrungssuche auf eine offene Landschaft mit Feldern und Wiesen angewiesen sind, sieht man sie nicht in städtischen Zentren.
Der Vogel des Jahres 1979, die bekannteste einheimische Schwalbenart, erlebt seit Jahren einen schleichenden Bestandsrückgang, der in erster Linie auf einen zunehmenden Nistplatz- und Nahrungsverlust zurückzuführen ist. Da die Rauchschwalbe meistens in Gebäuden nistet und brütet, ist sie auf menschliche Toleranz und offene Fenster und Türen angewiesen.

Eine lange Schwanzspieße, ein kastanienrotes Gesicht, eine dunkelblaue Oberseite und ein dunkelbraunes Brustband auf der weißlichen Unterseite sind die typischen Kennzeichnen der Rauchschwalbe.
Auf der Jagd nach Insekten, wie Mücken und Fliegen, ist sie bis zu 80 km/h schnell und zu rasanten Richtungsänderungen fähig.
Typisch für die Rauchschwalbe ist ihr napfförmiges, offenes Nest, das sie aus kalk- und tonhaltigem Erdmaterial in Gebäuden baut.




