Entrup 119 - landwirtschaftliche Initiative und Gärtnerhof im Münsterland
Kopfgrafik - Schafe auf Wiese

Solidarische Landwirtschaft - ein Bericht vom Vorbereitungstreffen

Am 28. Februar 2011 haben sich Bauern und Bäuerinnen, Verbraucher und Verbraucherinnen, Leute aus der Wissenschaft und Mitglieder in verschiedenen Nichtstaatlichen Organisationen (NGOs)in Fulda getroffen, um gemeinsam zu planen, wie die CSA-Bewegung in Deutschland einen passenden Rahmen bekommen kann.

Vom Gärtnerhof Entrup 119 waren Kenneth und Thorsten vor Ort.

 

Themen, die in den Arbeitsgruppen erarbeitet worden sind:

 

Prinzipien der angestrebten Landwirtschaft

Die Prinzipien wurden diskutiert, Eckpunkte festgelegt. Eine Ausformulierung wird von Wolfgang Stränz erstellt.

 

Struktur der Initiative inkl. interne Kommunikationsstruktur

  • Es wurde diskutiert, eine übergreifende Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren, die Interesse an mehr Höfen weckt. Vorschlag: im internen Austausch soll die Voraussetzung für Öffentlichkeitsarbeit geschaffen werden. Ziel ist es CSA in die Fläche zu bringen.
  • Die "Initiative für eine solidarische Landwirtschaft" soll ein Bündnis von Hofprojekten, Gründungsinitiativen und Einzelpersonen sein. Mit anderen Organisationen soll kooperiert werden.
  • Die Initiative soll einen Trägerverein gründen, der einen rechtlichen Rahmen zur Verfügung stellt. Die genaue Form des Vereins soll noch ausgearbeitet werden. Die Gründung soll dann auf der nächsten Tagung abgeschlossen werden.

 

Neue Begriffe

Zur Beschreibung dieser Landwirtschaftsform soll künftig in Deutschland überwiegend der Begriff "Solidarische Landwirtschaft" verwendet werden.

Auf der Suche nach einem kommunizierbaren deutschen Begriff für "CSA" haben sich die  Tagungsteilnehmer in Kassel auf "Solidarische Landwirtschaft" für die spezifische Art der Zusammenarbeit zwischen Verbrauchern und Landwirten geeinigt.

Er lehnt sich an den Begriff "Solidarische Ökonomie" an und funktioniert auch ohne großartige Erläuterung. 

Der Name der Initiative lautet "Netzwerk solidarische Landwirtschaft".

 

Arbeitsplan, Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen

Neue AGs sind geschaffen worden sein - verantwortliche Personen sind gefunden worden:

  • Rundbrief: Eine zentrale Redaktion kümmert sich um den Rundbrief, der alle paar Wochen an interessierte Teilnehmer versendet wird.
  • Homepage: Es wird eine Homepage erstellt. Ein Blog ist angedacht und muss noch konkretisiert werden.
  • Flyer und Buch: Es wird ein übergreifender Flyer erstellt, der neben lokalen Flyern ausgelegt werden kann. Dieser Flyer bietet Raum für lokale Ergänzungen. Ein deutsches CSA-Buch ist in Vorbereitung.
  • Bündniswerbung: Strategische Partner sollen angesprochen werden.
  • Hofgründung / Beratung: Ein Expertennetzwerk soll bei der Gründung von CSA-Höfen beraten.
  • Finanzierung: Eine AG Fundraising wird die Finanzierung der Aktivitäten ermöglichen.
  • Vereinsgründung: die Vereinsgründung wird in die Wege geleitet.
  • Koordination: das nächste Treffen wird organisiert.

Gärtnerhof Entrup eG
Entrup 119
48341 Altenberge
Deutschland
Tel 02505 3361
Fax 02505 991598