Entrup 119 - landwirtschaftliche Initiative und Gärtnerhof im Münsterland
Kopfgrafik - Schafe auf Wiese

Aktuelles

Ackertag "Möhrenernte"

Die ersten Lagermöhren waren erntereif. Deshalb wurden sie am 19. September von 14 Teilgeber/innen geerntet. Sie gruben die knackigen orangenen Wurzeln auf dem Dreiecksacker an der Hofeinfahrt mit dem Spaten aus, drehten das Laub ab und packten sie in 2,5 große Lagerkisten.

Insgesamt wurden etwa 1.000 kg Möhren geernetet, die derzeit in der Kühlung gelagert und nach und nach in die Depots gelangen werden.

Baumpflege

Manche Äste der großen, alten Eiche zwischen dem neuen Mistlager und der Werkstatt waren im Laufe der Zeit, also nicht nur aufgrund der zunehmenden Dürre abgestorben. Dieses sogenannte Totholz, das nicht nur als Lebensraum für viele Insekten dienen kann, sondern beim unkontrollierten Abbruch zur Gefahr werden kann, hat Olaf als Baumkletterer am 12. September nach und nach beseitigt. Die Eichen an der Hofeinfahrt müssen demnächst auch noch ausgelichtet werden.

Ackertag "Obsternte"

Am o5. September haben 10 Teilgeber/innen auf der Streuobstwiese im Kümper etwa 600 kg Äpfel und Birnen geerntet, die Anfang der Woche in der Mosterei Obstsaft Post in Altenberge gepresst und zu über 38o Liter Saft verarbeitet worden sind.

Der Trester, die vorwiegend festen Rückstände, die nach dem Auspressen des Saftes von Obst übrig bleiben, ist an die Schafe verfüttert worden, die sich gefreut haben, dass ihr Speiseplan mit Obst angereichert worden ist.

Jäten hilft immer

Am 29. August sind bei strahlendem Sonnenschein zwei Reihen Porree von den wuchernden Beikräutern befreit worden und können jetzt befreit wachsen.

Zwiebelernte und - trocknung

Im Laufe der 32. Kalenderwoche sind die 6 Reihen mit Zwiebeln auf dem Dreiecksacker geerntet worden. Sie lagern jetzt auf dem Dachboden des Werkstattgebäudes und werden jeden 2. Tag gewendet, damit sie gut trocknen und so lange haltbar werden.

Bienen auf dem Hof

Fünf Jungvölker aus der Imkerei Grüneberg & Stötzel haben ihren Standort auf dem Gärtnerhof erhalten, wo sie ein reichhaltiges Blüten- und Nektarangebot erhalten und zur Bestäubung der angebauten Obst- und Gemüsesorten beitragen.

Bevor es 2o21 originalen Entruper Honig geben wird, sind Gläser der Imkerei mit gerührtem Blütenhonig aus der Frühtracht und dem kräftigeren Honig aus der Sommertracht im Hofladen zu erwerben.

Der dritte Juli-Ackertag

Am 25. Juli haben einige Teilgber/innen auf dem Dreiecksacker reihenweise Buschbohnen-, Möhren- und Fenchelpflanzen von Beikräutern befreit. Gerhild hat zu zu dieser Aktion einen lesenswerten Beitrag für den Solawi-Blog entrup 119 verfasst.

Der Tag des Porrees

Während eine Gruppe von Teilgebern sich jätend duch die vier, etwa 140 Meter langen Porreereihen arbeitete, die am 16. Mai auf dem Dreiecksacker gepflanzt worden waren, bepflanzten Tanja, Marielle und Chrissi direkt daneben vier neue Reihen mit Porreepflänzchen, die anschließend noch gewässert werden mussten.

Ackertag "Jäten"

Nach den ergiebigen Regenfällen der letzten Woche keimten und sprossten die Beikräuter. Die Möhren drohten im Dickicht zu verschwinden. Das konnten wir nicht zulassen! 7 Teilgeber/innen jäteten sich am 27. Juni durch die verkrauteten Gemüsereihen und verschafften den zarten Gemüsepflänzchen wieder mehr Platz.

Ein paar Stunden Arbeit jetzt im Sommer können den Ertrag im Herbst verdoppeln – davon profitieren wir alle im Winter!

CSA-Jahresversammlung per Videokonferenz

Da das neue Wirtschaftsjahr in der Solawi Anfang Juli beginnt, finden die Jahresversammlungen der Mitglieder seit Jahren im Juni statt, um sowohl einen Rück- als auch einen Vorblick präsentieren zu können.

Nachdem alle Mitgleider per Brief vorab mit einem "Hof-Bericht" über wichtige Punkte informiert worden waren, fand die Versammlung am 20. Juni erstmals (und hoffentlich ausnahmsweise) per Videokonerenz statt.

Moderiert von Rainer Röhl kamen von den zugeschalteten 33 Teilnehmern in erster Linie natürlich die Mitglieder des Hofteams zu Worte, die sich  - aufgrund der unzureichenden technischen Möglichkeiten auf dem Hof - an vier verschiedenen Standorten befanden.

Die Erprobung des Kleegras-Mulch-Systems im Gemüsebau

Aufgrund der immer geringeren Niederschläge und der zunehmenden Trockenheit ist es notwendig, neue Formen zur Sicherung des Wasserhaushalts auf den Pflanzflächen zu erproben.

Auf einer Pachtfläche in Nordwalde ist zunächst ein Kleegrasgemisch ausgesät worden. Nach dem ersten Schnitt sind die künftigen Pflanzreihen am 20. Juni mit dem Trecker tief durchgearbeitet und anschließend gefräst worden. Am Montag werden dort verschiedene Kohlsorten und Porree gepflanzt.

Auf der Nachbarfläche, auf der schon vor einiger Zeit Kürbisse gepflanzt worden sind, ist am Samstag der nächste Schritt vollzogen worden. Das nachgewachsene Kleegras ist mit einem Rasenmäher gemäht worden und das Schnittgut ist zum Mulchen zwischen den Pflanzen ausgebracht worden. So wird nicht nur verhindert, dass der Boden austrocknet, sondern die Nähstoffe bleiben auch auf dem Feld und dienen dem Humausaufbau. Die Kürbisse, die mittels Tropfschlauch bewässert werden, bringen so hoffentlich den gewünschten Ertrag.

Jäten auf dem Rübenacker

Damit die Schafe aufgrund der trockenheitsbedingten Heuknappheit im Winterhalbjahr nicht hungrig bleiben, haben wir in diesem Jahr zusätzlich einen halben Hektar Futterrüben gesät.

Da sich auf der Fläche in Nordwalde die Beikräuter schneller als die Rüben entwicklet haben, sind mehrere Jäteeinsätze notwendig geworden, damit die Futterpflanzen sich richtig entwicklen können.

Doppelmessermähwerk

Oft mäht für uns ein Lohnunternehmer aus Greven – mit großer Arbeitsbreite hat er einen Hektar Wiese schnell gemäht und ist deshalb auch recht preisgünstig. Eingesetzt werden meistens Trommel- oder Scheiben-Mähwerke. Diese sind wie ein haushaltsüblicher Rasenmäher, nur viel größer. Neben einem hohen Leistungsbedarf haben sie fatale Auswirkungen auf die Insektenfauna. Die Geräte erzeugen einen Sog, das Gras wird darin mit schnell rotierenden Klingen abgeschlagen – die meisten Insekten überleben das nicht.  

Glücklicherweise hat in den letzten Jahren die Doppelmesser-Mähtechnik Fortschritte gemacht. Ein solches Mähwerk benötigt auch bei großer Arbeitsbreite nur einen relativ kleinen Traktor. Das Gras wird sauber abgeschnitten und wächst schneller wieder nach. Die meisten Insekten lässt eine solche Mahd unbeschadet.  Zusammen mit einem biologischen Nachbarbetrieb ist ein solches Mähwerk angeschafft worden. Der Artenvielfalt auf unseren Wiesen wird es hoffentlich zugute kommen.

Erneute Pflanzaktion

Am o6. Juni haben 6 Teilgeber/innen bei durchwachsenem Wetter auf dem Dreiecksacker etwa 6000 Rote Bete in acht etwa 100 Meter langen Reihen gepflanzt.

Wir hoffen, dass - wie in den vergangenen Jahren - die dritte Klasse der Freien Waldorfschule in Münster sie im Herbst ernten wird, damit die Mitglieder der Solawi im Winter wieder genügend rote Knollen in den Depots vorfinden werden.

Jäten

Damit die Beikräuter nicht schneller als die Zwiebeln wachsen, haben am 30. Mai 8 Teilgeber/innen die zehn etwa 120 Meter langen Zwiebelreihen auf dem Dreiecksacker an der Hofeinfahrt von jenen befreit.

Entrup 119 - ein kulinarischer Hotspot

Das Onlinemagazin ALLES MÜNSTER präsentiert in seiner Rubrik AB AUF DIE LEEZE Routenbeschreibungen für Radtouren in Münster und im Münsterland inklusive Karten.

Die neueste Route verspricht eine kulinarische Reise in Münsters Norden. Der Autor, Marc Pinnekamp vom Läuterwerk, der diese Tour gefahren ist, hat dabei auch den Gärtnerhof besucht. In seiner Routenbeschreibung heißt es:

"Auf dem Hof gibt es einen Hofladen mit tollen Produkten, selbstgemachtem Schafskäse, Schafsjoghurt und andere Milchprodukte, tolles Gemüse und Brot. Alles in Bio-und Demeter-Qualität. Es gibt auch reichlich Lammfleisch, tiefgekühlt."

Dabei hat er nur vergessen zu erwähnen, dass der Hof zwar immer eine Reise wert ist, der Hofladen in der Regel aber nur freitags nachmittags und samstags morgens geöffnet ist.

Arbeitseinsatz

Am 23. Mai haben bis zu 9 Teilgeber/innen auf dem Dreiecksacker fünf etwa 90 Meter lange Reihen mit Fenchel, Paprika, Sellerie und verschiedenen Salatsorten bepflanzt.

Porree pflanzen

Am 16. Mai haben zeitweilig bis zu 11 Teilgeber/innen auf dem Dreiecksacker an der Hofeinfahrt 4 etwa 140 Meter lange Reihen Porree gepflanzt.

Das erste Heu

Am o7. Mai ist das erste Heu eingelagert worden. In Form von Ballen im Schafstall und lose mittels der Fördertechnik in einer Lagerbox auf dem Dachboden, wo sich auch die Heutrocknungsanlage befindet, die bei Nachrocknen behilflich ist.

Der Neubau der Festmistplatte und der Überdachung

Zunächst hat es eine ganze Zeit gedauert, bis die Dachplatten geliefert worden sind, dann noch fast zwei Wochen, bis die Baufirma sie montiert hat.

Doch am o5. Mai sind sie endlich installiert worden, so dass das Mistlager und die Maschinen beim nächsten Regen geschützt sind.

Jetzt muss noch der Boden des Maschinenunterstandes befestigt werden, dann kann diese Baumaßnahme 2o2o beendet werden.

Wir danken allen bisherigen Spendern ganz herzlich und hoffen, dass der Restbetrag in Höhe von gut 2.000 € auch noch bald zussammenkommt.

Der Neubau der Festmistplatte und der Überdachung

Am Montag, dem o3. Februar, haben die Bauarbeiten für die neue Überdachung und Mistlagerstätte am Schafstall begonnen. Zunächst ist die Zufahrt befestigt worden, dann ist die Baustelle eingemessen und die Fundamente für die Dachkonstruktion sind gesetzt worden.

Anschließend ist die Festmistplatte vorbereitet worden. Beton ist zwar relativ druckfest, reißt jedoch, wenn er durch Zugspannungen belastet wird. Er wird daher durch Bewehrungsstahl verstärkt, der in der Lage ist, die Zugkräfte aufzunehmen.

Am 12. Februar ist die Festmistplatte und drei Tage später sind dann die Seitenwände betoniert worden.

In der ersten Märzwoche sind Fichten geschlagen worden und am o7. März zunächst mit einem Pferd aus dem Wald und dann mit dem Traktor zum Hof transportiert worden.

Die Stämme sind dort anschließend geschält worden und werden demnächst zur Erhöhung der Seitenwände genutzt werden.

Am 14. März ist ein Teil der Mistplatte erstmals genutzt worden.

Seit dem 16. März ist der Holzbauer aktiv.

Am 18. März sind die Seitenwände des Festmistlagers aus den geschälten Fichtenstämmen angebracht worden.

Einen Tag später ist der Schafstall endlich ausgemistet worden. An der Menge des Mistes im Festmistlager hat man gut erkennen können, wie notwendig diese Arbeit gewesen ist.

Am o5. Mai sind die Dachplatten installiert worden.

Erneuerung der Folie

Eine Egge ist ein Ackergerät zur Auflockerung der oberen Bodenschicht. Eine moderne Variante dieser Bodenbearbeitungswerkzeuge ist die Scheibenegge. Anstatt pflugähnliche Zinken zu verwenden, sind an dieser Egge kleine, runde und gezinkte Bleche drehend gelagert, welche für eine besonders feine Auflockerung sorgen und zu einer guten Krumenbildung führen.

Flo hat solch ein Gerät für die Arbeit mit Pferden konzipiert und Werner hat diesen Prototyp mit Karina und Rocko am 25. April erfolgreich getestet.

Nach ein paar Optimerungen wird die Scheibenegge bald voll einsatzfähig sein.

Häckselaktionen

Neben dem ersten ist einer zweiter Tunnel für die Jungpflanzenanzucht errichtet worden. So können demnächst mehr Setzlinge selbst gezogen werden.

Abstand ist der neue Anstand

Bei einem Folientunnel ist die Folie im Laufe der Zeit löchrig, porös und rissig geworden. Sie ist in der letzten Zeit Bahn für Bahn erneuert und am 16. April beendet worden.

Frühkartoffeln

Am 30. März ist damit begonnen worden, im Kümper das Schnittgut von der Streuobstwiese und aus den Hecken zu häckseln.

Mit der dabei entstandenen Wagenladung voll Hackschnittel ist am o4. April ein Häckselweg zum Kompost angelegt worden, der es dem Hofteam ermöglichen wird, selbst bei feuchterem Wetter weich und trockenen Fußes dorthin zu gelangen.

Nach der Reparatur des Häckslers, die sich eine Weile hingezogen hat, ist die Häckselaktion im Kümper am 16. April fortgesetzt worden.

Premiere

Aufgrund des Karfreitags waren der Hofladen und das Hofdepot in der Karwoche nur am Samsatg geöffnet. Um den Kunden und Abholern in Zeiten des Social Distancing bessere Möglichkeiten zu geben, den nötigen Abstand zu wahren, hat das Hofteam zusätzlich die beiden Marktstände aufgestellt. So konnte das Gemüse und Obst vor dem Laden eingekauft und das Brot, die Eier sowie der Käse von den CSAlern außerhalb des Depots abgeholt werden. Auch für distanzierte Gespräche bei sonnigem Frühlingswetter war dankenswerter Weise gesorgt.

Premiere

Eigentlich sollten die Kartoffel beim Mitmachsamstag am o4. April von vielen Teilgebern gemeinsam gepflanzt werden. Da dieser Termin wie viele andere abgesagt werden musste, hat das Hofteam am Donnerstag die Pflanzaktion durchgeführt und mehrere Reihen der Sorten Annabelle und Goldmarie, die schon eine Zeit lang zur Keimung auf dem Hof gestanden haben, auf dem Dreiecksacker an der Hofeinfahrt gepflanzt.

Premiere

Am o7. April sind die Depots in Münster erstmals mit Lastenrädern beliefert worden. Nach dem Vorbild der Schokofahrt haben Lea und Nikolai für einen emissionsfreien Transport der Lebensmittel von unserem Hof gesorgt.

Ihnen gebühren ein großes Lob und unser herzlicher Dank!

Bei Interesse können solche Liefertouren gelegentlich auch in gößerer Runde stattfinden. Wer sich also an solch einer Fahrt beteiligen möchte, kann sich gerne an den Hof wenden.

Ernte-Ausgabe in Zeiten von Corona

Es ist 12 Jahre her, seitdem die CSA-Gemeinschaft auf dem Gärtnerhof gegründet worden ist. Das erfolgreiche Projekt konnte am o6. April 2oo8 seinen Geburtstag feiern.

Ernte-Ausgabe in Zeiten von Corona

Momentan werden immer wieder einige Pferde zu diversen Arbeiten angespannt. Am letzten Samstag zum Beispiel, um 40 Dämme für die anstehenden Frühjahrspflanzungen auf dem Pappelacker anzulegen.

Ernte-Ausgabe in Zeiten von Corona

Depot-Abholung

In den Depots liegen Einmalhandschuhe bereit und die CSAler warten mit genügend Abstand, bzw. betreten einzeln das Depot, bis sie sich ihr Gemüse aus den Kisten nehmen. Lose Gemüsesorten, die abgewogen werden, wie Postelein, Pflücksalat, Kartoffeln etc., packen wir für jedes Mitglied vor.

Hofdepot und Hofladen

Auch im Hofdepot gehen alle CSAler sehr gewissenhaft und rücksichtsvoll mit der Situation um. Im Hofladen gilt die Regel, dass sich maximal 4 Personen darin aufhalten.

Es muss allen bewusst sein: Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Hofbesucher und der Hofbewohner! Auf Entrup119 leben 20 Personen. Wenn sich nur eine davon mit Corona ansteckt, wird der gesamte Hof unter Quarantäne gestellt und für mindestens zwei Wochen geschlossen.

Deshalb appellieren wir noch einmal an alle: Bitte haltet Euch an die Regeln auf dem Hof, die überall auf Schildern zu lesen sind und haltet die Abstandsregeln ein.

Erstbenutzung der Mistplatte

Am 28. März haben zunächst vier und nach der Mittagspause zwei Personen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dreiecksacker sieben jeweils hundert Meter lange Reihen mit drei Sorten Dicke Bohnen, Mangold und verschiedenen Sorten Salat bepflanzt und anschließend mit einem Vlies abgedeckt.

Weitere Vorarbeiten für das Festmistlager

Bisher war der Pferdeauslauf an der Scheune nur durch einen Elektrozaun gesichert. Jetzt gibt es eine doppelte Sicherung; zum einen einen neuen Zaun mit Streben aus geschälten Fichtenstämmen und zum anderen weiterhin einen elektrischen. Außerdem ist ein leicht zu öffnendes Weidetor eingefügt worden.

Weitere Vorarbeiten für das Festmistlager

Da die Äcker, Wiesen und Weiden bisher noch zu feucht sind, um den Mist auszubringen, ist die neue Mistplatte am 14. März zum Teil freigeräumt worden, um die wenigstens die Lammboxen ausmisten zu können.

Weitere Vorarbeiten für das Festmistlager

Damit der Mist unter der überdachten Mistplatte demnächst höher gelagert werden kann als die betonierten Aufkantungen, sind in der ersten Märzwoche Fichten geschlagen worden und am o7. März zunächst mit einem Pferd aus dem Wald und dann mit dem Traktor zum Hof transportiert worden.

Die Stämme sind dort anschließend geschält worden und werden demnächst zur Erhöhung der Seitenwände genutzt werden.

Kronenholzverarbeitung

Am Samstag, dem o7. März sind acht Obstbäume gepflanzt worden. Die Pflanzlöcher waren teilweise schon ausgehoben, Komposterde lag bereit, Verbissschutz und Anbindepfosten waren vorbereitet. Platz für vier Bäume gab es auf der Streuobstwiese im Kümper; die anderen vier wurden am Hof gesetzt. Die Bäume können jetzt dem Frühling entgegen wachsen.

Folgende Bäume sind gepflanzt worden:

  • im Kümper: zwei Birnbäume der Sorten „Poiteau“ und „Blumenbachs Butterbirne“, ein Pflaumenbaum der Sorte „Anna Späth“ und eine „Oullins Reneklode“
  • auf dem Hof: ein Apfelbaum der Sorte „Kronprinz Graz“ und die Süßkirsche „Kordia“, eine Mispel und der Zierapfelstrauch „Royalty“ als tolle Bestäubersorte, Blickfang und Insektenweide.

Streuobstwiesen bieten durch den kleinräumigen Wechsel von Licht und Schatten vielfältige Lebensräume für Insekten, Vögel und sonstige Kleintiere. Hochstamm-Obstbäume sind so hoch, dass die Wiese darunter weiterhin beweidet werden kann. Außerdem sind sie robust gegen Krankheiten, langlebig und sehr ertragreich.

Kronenholzverarbeitung

Bei der Heckenpflege und beim Beschneiden der Kopfweiden sind Berge von Kronenholz entstanden. In früheren Jahren ist dieses Holz gehäckselt oder im Osterfeuer verbrannt worden.

In diesem Jahr werden daraus Buschen, also Zweigbündel, hergestellt, die nach ihrer Trocknung in der Holzheizung des Hofes als Anmachholz genutzt werden können.

Mitmachtage "Heckenpflege" am o1. und o8. Februar

Bei manchen Arbeiten sind auf dem Hof zwar die Pferde im Einsatz, bei anderen ist aber der Traktor unumgänglich. Seit Ende Februar gibt es einen neuen.

Mitmachtage "Heckenpflege" am o1. und o8. Februar

Damit rechtzeitig gesät und gepflanzt wird, plant Alex seit 2o15 den Gemüseanbau und berücksichtigt dabei auch die jahresübergreifenden Aspekte (Fruchtfolge, Gründüngung etc.) So lässt sich leicht ersehen, was im Laufe des Jahres wann auf welchem Acker bzw. in welchem Folientunnel wachsen soll.

Mitmachtage "Heckenpflege" am o1. und o8. Februar

Gerhild, eine Teilgeberin beim Einsatz am o1. Februar in der Obstwiese im Kümper, hat einen Beitrag verfasst und einige Bilder beigesteuert.

Am o8. Februar ist der Gehölzschnitt der Sträucher und der Kopfweiden an der Mähwiese und am Weg im Kümper von 8 Teilgebern verräumt worden.Zur Stärkung gab es nicht nur Tee, sondern auch eine Suppe, die in der Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein genossen worden ist.

Die ersten Lämmer des Jahres 2020

Noch vor der Schafschur, die eigentlich vor der Lammzeit stattfinden soll, sind in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar die ersten beiden Lämmer geboren.

4 Wochen später, am 15. Februar, hatten bereits 64 Schafe gelammt.

Die älteren Lämmer haben derweil schon begonnen, den Schafstall samt Futtertisch zu erkunden.

Nachhaltiger Klimaschutz

In der 4. Kalenderwoche sind die hofnahen Obstbäume von einem Fachmann mit seinen beiden Lehrlingen beschnitten worden. Der regelmäßige Obstbaumschnitt ist wichtig, denn er legt die Grundlage für ein kräftiges Wachstum, eine üppige Blütenbildung und demzufolge auch für eine reiche Ernte.

Die Obstbäume auf der Pachtfläche im Kümper sollen auch beschnitten werden, um sie gesund zu erhalten und um die Blütenbildung zu fördern.

Nachhaltiger Klimaschutz

Am 21. Januar wurden im hofnahen Wald 300 Bäume gepflanzt. Sturmwinde und die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre haben einigen Kahlschlag angerichtet. Deshalb galt es, das feuchte Winterhalbjahr zu nutzen, damit die jungen Bäume schon ausreichend verwurzelt sind, wenn der Sommer näher rückt.

Unterstützung bei der Pflanzaktion bekam das Hofteam von 31 jungen Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim LWL absolvieren und in dieser Zeit eine ihrer insgesamt 5 Seminarwochen in Saerbeck verbracht haben .

Schafschur 2o2o

Als Vorbereitung auf die Lammzeit werden unsere Milchschafe geschoren. Der Schafscherer ist am Morgen des 18. Januars auf den Hof gekommen und hat zunächst die weißen und nach der Mittagspause die schwarzen Schafe geschoren. Anschließend fand die Klauenpflege statt. Beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle haben fleißige Teilgeber geholfen und aufgrund des Wollfetts nebenbei eine sanfte Kur für ihre Hände bekommen. Die vorsortierte Rohwolle wird in der Wollmanufaktur Filges in Wallenhorst weiterverarbeitet.

Mitmachtag Heckenpflege

Am 11. Januar kamen vier Teilgeber zum Hof und halfen dem Hofteam bei der winterlichen Arbeit. Drei Motorsägen waren im Einsatz, um das Strauchwerk sowie Weiden in der Nähe des Wohnhauses zu kürzen. Das abgesägte Starkholz wird zu Brennholz für den Hof und das Kronenholz wird anderweitig verarbeitet.

Außerdem war auch der Holzspalter im Einsatz, um Brennholz zu produzieren.


Gärtnerhof Entrup eG
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