Ende Februar haben wir nach einem Jahr Abschied genommen von den zwei Auszubildenden im Gemüsebau. Emily setzt ihre Ausbildung fort auf einem Ackerbaubetrieb in Hessen, der auch Heil- und Gewürzkräuter anbaut. Niels wechselt zu einem Solawi-Gemüsebaubetrieb in die Nähe von Köln.
Wir bedanken uns von Herzen für die gemeinsame Zeit und wünschen den beiden Alles Gute!
Am Dienstag hat bei uns die alljährliche Ökokontrolle stattgefunden. Der Besuch in den Schafställen fiel recht kurz aus, denn die Tiere zeigten sich zufrieden, satt und sauber.
So früh im Jahr ist auf den Feldern und in den Folientunneln wenig Spannendes zu entdecken – deswegen konzentrierte sich der Kontrolleur auf andere Bereiche wie den Zukauf von Dünger für den Gemüsebau (Hornspäne…), den Saatgutzukauf für Acker- und Gemüsebau und die Einfuhr von Futtermitteln (Tränkemilch für Flaschenlämmer, Biertreber als Kraftfutter…). In der Hofbäckerei wurden die zugekauften Mengen von Getreide und Ölsaaten geprüft, in der Käserei Zutaten wie Kräuter und Reifekulturen. Auch der Hofladen wurde überprüft – dort war vor Allem die richtlinienkonforme Kennzeichnung unverpackter Lebensmittel ein Thema.
Auch wenn die Ökokontrolle für den Hof einen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeutet, ist sie doch für Euch Alle ein Garant für gute fachliche Praxis. Bekannterweise entsteht Vertrauen am Besten durch persönlichen Kontakt; Gerade für Jene, die es nicht so häufig zum Hof schaffen, ist es aber umso wichtiger, dass eine unabhängige Kontrollstelle uns Hofleuten mal über die Schulter schaut.

Auch die Lebensmittelüberwachung war letzte Woche mal wieder auf dem Hof, um die Hygiene in den sensiblen Bereichen der Hofverarbeitung und des Verkaufs in Augenschein zu nehmen. Produktproben wurden in ein Labor geschickt, um die mikrobielle Unbedenklichkeit zu prüfen. Diese Kontrolle kommt unangekündigt mehrmals im Jahr, geprüft werden auch die Verkaufsstände auf dem Wochenmarkt. Wir nehmen Anregungen sehr ernst und versuchen uns kontinuierlich zu verbessern.