Während die ersten Frühjahrsgemüsesorten unser Sortiment bereichern, füllt sich das Anzuchtbeet mit Tomaten-, Paprika- und Zucchinipflänzchen für den Sommer. Diese Woche säen wir die Kürbisse und den ersten Zuckermais. Und nächste Woche steht schon die Rosenkohlaussaat an.

Auf der Obstwiese blühen die Kirschen- und Zwetschgenbäume; auch die ersten Birnbäume legen los. Jetzt gab es mehrere kalte Nächte mit bis zu -3°C. Hoffentlich hat es den Blüten nicht allzu sehr geschadet…

Seit letzter Woche gehen die Milchschafe stundenweise wieder auf die Weide. Auch wenn es schon im März sonnig und tagsüber immer wieder sehr warm war, beginnt das Gras auf unseren Wiesen gerade erst zu wachsen. Es reicht also noch nicht annähernd zum satt werden.
Das Anweiden für wenige Stunden ist auch für die Tiergesundheit am besten. So kann sich das Mikrobiom im Pansen schrittweise an das veränderte Nahrungsangebot nach der monatelangen Stallfütterung anpassen. Das frühe Überweiden möglichst aller Weideflächen stärkt die Gräser und drängt unerwünschte Wiesenkräuter wie Ampfer und Disteln zurück.
Auch unsere Lämmerherde geht jetzt tagsüber auf die Weide. Die Jungtiere müssen erst lernen, als Herde zusammen zu bleiben. Der Elektrozaun ist ebenso neu für sie. Wichtig ist, dass die Lämmer lernen, bei Berührung zurück zu weichen, um sich nicht in dem Gittergeflecht zu verheddern. Die Weide wird zunächst als Fläche zum Laufen und Toben genutzt – das Interesse für das vielfältige Frischfutter erwacht erst nach und nach.
