Solidarische Landwirtschaft · Naturschutz · Bildung

Gärtnerhof Entrup e. G. und Initiative Entrup 119 e. V.

Hofbrief 22

Illustration Vogel

Wegen des nassen Wetters in der ersten Maihälfte fällt der erste Heuschnitt besonders ergiebig aus. Außerdem muss jetzt Alles auf einmal geerntet werden, weil die Futtergräser und -kräuter in Blüte gehen und die Eignung als Futter für Milchschafe mit jedem Wachstumstag abnimmt.
Das bedeutet für uns viele Stunden auf dem Schlepper zum Mähen, Wenden, Schwaden und Ladewagen fahren. Auf dem Hof geht es weiter bei der Beschickung der Heutrocknungsanlage.
Am Ende duftet es wunderbar nach Heu, die Schafe sind satt und zufrieden und wir können aus der Heumilch aromatischen Schnitt- und Bergkäse reifen lassen.
Ein Teil des Futters lassen wir allerdings auch vom Lohnunternehmer zu Silageballen pressen für die melkfreie Zeit im Winter.

Nach der großen Kürbispflanzung letzte Woche müssen wir uns auf dem Gemüseacker wieder ein wenig gedulden. Für die anstehenden großen Pflanzaktionen von Knollensellerie, Herbstporree und Rosenkohl warten wir auf ein Ende der Hitzewelle. In der Zwischenzeit geht es im Freiland weiter mit Hacken und Jäten. In den Folientunneln verlegen wir für den Sommer die wassersparenden Tropfschläuche, mulchen den Boden gegen Austrocknung und leiten Tomaten, Gurken und Co. an Schnüren hoch.