Solidarische Landwirtschaft · Naturschutz · Bildung

Gärtnerhof Entrup e. G. und Initiative Entrup 119 e. V.

Hofbrief 3

Illustration Vogel

Die ersten Lämmer sind da. Samstag wurden Zwillinge geboren, am Dienstag war das nächste Schaf an der Reihe – wieder mit zwei Lämmern.
Jedes mal wieder ist es eine Freude und ein kleines Wunder, wie schnell die kleinen hilflosen Wesen auf die Beine kommen und beginnen, ihren Umgebung zu erkunden. Zumeist hilft ihnen der Instinkt bei der Suche nach der wunderbaren Muttermilch. Die Mütter vergessen die Strapazen der Geburt im Nu, wenn sie ihr Neugeborenes sauber schlecken und mit Lauten und Nasenstupsern den Weg zum Euter zeigen.
Wir Menschen müssen aber achtsam sein, denn so ein Lämmerleben kann sehr schnell enden, wenn bei der Geburt mal etwas falsch läuft oder das Kennenlernen von Mutter und Lamm durch irgend etwas gestört wird. Oft kann ein aufmerksamer Blick bei der Lammung oder in den ersten Lebensstunden viel klären und richten. Und viele Lämmergeburten finden nachts oder in der Mittagspause statt 😉
Wir wünschen uns für 2026, dass die Lammzeit weiterhin ohne besondere Komplikationen verläuft, und den Mutterschafen viele gesunde Lämmer und reichlich Milch für die Kleinen. Passend dazu haben wir den Stall Anfang der Woche komplett ausgemistet und gekalkt. Große Strohballen bilden gemütliche Rückzugsräume für die Ablammung.

Auf eine turbulente Woche mit Schnee, Frost und Glatteis und einer Bombenentschärfung bei der Liefertour nach Münster folgt das gewohnte, etwas ruhigere graue Winterwetter. Wir schneiden Kopfweiden auf der Streuobstwiese in Kümper und lagern Brennholz ein für den nächsten Winter.

Kopfweide auf den Stock gesetzt