Entrup 119 - landwirtschaftliche Initiative und Gärtnerhof im Münsterland
Kopfgrafik - Schafe auf Wiese

Hofbrief Kalenderwoche 15

Der Frühling verwandelt den Hof: Das Gras grünt mehr und mehr, die Wildkräuter sprießen und die Blumenbeete erstrahlen im vielen Frühlingslicht. Der Lenz hat es wieder eilig – nach den Schneeglöckchen verblühen jetzt auch die Narzissen; die ersten Tulpen wurden bereits gesichtet, dazu Löwenzahn- und Kirschblüte und die ersten Apfelblüten.

Auch auf den Wiesen und Weiden wächst das Gras wieder. Die Schafe und Pferde freuen sich darauf. In der Umgewöhnungszeit von Heufütterung auf Weidegang dürfen die Tiere allerdings nur für wenige Stunden raus. Für die Verdauung bedeutet es nämlich eine grundlegende Umstellung, die nur Schritt für Schritt vollzogen werden darf.

Wenn die ersten Frühjahrssätze Gemüse gepflanzt sind, müssen wir uns die Zeit nehmen und unserem Ackerboden und seinen Bewohnern etwas Gutes tun. Nur ein kleiner Teil der Gemüsebeete ist schon jetzt bepflanzt, viele Flächen liegen noch kahl da. Kürbisse, Sellerie und Zuckermais pflanzt man zum Beispiel erst Mitte Mai, weil sie die eiskalten Nächte, die es vorher noch geben kann, nicht überleben würden. Auch das Lagergemüse für den Winter wird erst im Frühsommer gepflanzt. Der Boden braucht aber eine Bedeckung als Schutz vor Trockenheit, vor Wind und starken Niederschlägen, um dauerhaft lebendig und fruchtbar zu bleiben.

Deshalb säen wir zur Begrünung sogenannte Zwischenfrüchte oder Gründüngungsmischungen aus – schnellwachsende Pflanzen wie Buchweizen, Phacelia oder Malve, aber auch Klee, Erbsen oder Wicken. Sie schützen nicht nur die Ackerkrume vor Erosion, sondern durchdringen den Boden auch mit ihren tief reichenden Pfahl- oder den vielen Feinwurzeln. Oft sind auch Blühpflanzen dabei, die unser Auge erfreuen und diversen Insekten als Nahrung dienen. Zwei bis vier Wochen vor der Gemüsepflanzung müssen wir die Gründüngungen dann mulchen und in den Boden einmischen – aus der sich zersetzenden Pflanzenmasse entsteht fruchtbarer Humus. Das Gemüse profitiert von dem lockeren Boden.

Termine:

  • Samstag, 11. April: Der Hofladen ist nur am Samstag geöffnet, ebenso das SoLaWi-Depot auf dem Hof.
  • Die nächsten öffentlichen Termine lassen wir ausfallen. Betroffen sind die Hofbegehung Mitte April und das traditionelle Hoffest, der „Tag des Schafes“.
  • An dieser Stelle bekommt Ihr sofort Bescheid, wenn wir wieder Veranstaltungen durchführen können!

 

Liebe Freunde, Genossenschaftler und CSAler von Entrup 119,

habt Ihr schon gesehen, was die Spendenuhr zeigt? Über 11.000 € sind bisher für den Bau des überdachten Mistlagers neben dem Schafstall auf dem Vereinskonto eingegangen! Das ist einfach super! Nur durch die vielen engagierten Leute auf Entrup 119 ist es möglich, unseren Gemeinschafts-Biohof fit für die Zukunft zu machen. Vielleicht schaffen wir ja sogar die 17.000 € bis zur Fertigstellung.

Der erste Spatentisch ist getan, und bisher wurde die Zufahrt befestigt und die Fundamente für die Dachkonstruktion gesetzt. Den Baufortschritt könnt Ihr entweder auf der Internetseite https://www.entrup119.de/initiative/baumassnahme-2020.php verfolgen oder Ihr schaut ihn Euch direkt vor Ort an.

Und es gilt weiterhin: Jeder Beitrag hilft, das Projekt auf solide Füße zu stellen. Für Eure Spende bekommt Ihr schnellstmöglich eine Spendenbescheinigung. Bei Fragen dazu, sprecht uns gerne an oder schreibt uns. Und wie immer, freuen wir uns über Euren Besuch auf dem Hof.

Herzliche Grüße

Euer Trägerkreis der Initiative Entrup 119

Marie Graw, Friedrich von Homeyer, Werner Bez und Alexander Pasternak


Gärtnerhof Entrup eG
Entrup 119
48341 Altenberge
Deutschland
Tel 02505 3361
Fax 02505 991598