Solidarische Landwirtschaft · Naturschutz · Bildung

Gärtnerhof Entrup 119 e.G. und Initiative Entrup 119 e. V.

Topinambur-Kartoffel-Puffer

Topinambur-Kartoffel-Puffer


 Interessant,was Gerhildüber Topinambur, ihren Mann und dem Geschmackserlebnis zu berichten weiß. Ich muß gestehen: Ich kann die Knolle drehen und wenden wie ich will, mein Lieblingsgemüse wird es nicht. Ich bevorzuge Möhren, Pastinaken oder Petersilienwurzeln – die ich übrigens schmerzlich vermisse 🙁
Schon letztes Jahr habe ich mir die Frage gestellt wie ich mir Topinambur selbst schmackhaft machen kann und habe viel gekocht, gebraten und experimentiert. Ich sag mal so: Die Knolle hat dadurch ihren großen Schrecken verloren. Aber … siehe oben… In einem Punkt muß ich Gerhild aber Recht geben: Man kann ganz viel ausprobieren. Insofern hoffe ich, dass ich mit meinen Kochversuchen anderen eine gute Anregung geben kann. Hier mal eine rustikale Variante. Fortsetzung folgt…

Topinambur-Kartoffel-Puffer
ca.
20 Puffer
400
g Topinambur
4
große Kartoffeln
2
große Zwiebeln
2
Knoblauchzehen
1
Bund Petersilie
1
vegetarische Frikadelle oder 1 handvoll Sojaschnetzel fein
2
Eier
5 EL
Mehl oder Paniermehl (oder halb und halb)
3 EL
mittelscharfer Senf
4 TL
Paprikapulver scharf
5 TL
Paprikapulver süß
6 TL
Salz
Öl
zum braten
Sojaschnetzel
in etwas warmer Gemüsebrühe einweichen.
Topinambur,
Kartoffeln und Zwiebeln schälen und reiben. Flüssigkeit abgießen.
Knoblauchzehen
schälen, pressen und dazu geben.
Petersilie
waschen, klein schneiden und mit den Eiern und dem (Panier-) Mehl zu
der Masse geben.
Wenn
die Sojaschnetzel aufgeweicht sind restliche Gemüsebrühe abschütten
und das Soja (oder die vegetarische Frikadelle) zu den
restlichen Zutaten geben.
Würzen
und alles gut verkneten.
In
einer Pfanne dasÖl gut erhitzen, handtellergroße Puffer formen und
von beiden Seiten kross braten. Evtl. den ersten Puffer sofort essen
um zu prüfen ob man noch nach würzen muß.
Dazu
passt Aioli, Guacamole o.ä.
Illustration Vogel