Entrup 119 - landwirtschaftliche Initiative und Gärtnerhof im Münsterland
Kopfgrafik - Schafe auf Wiese

Aktuelles

Ein Tag der Lämmer

Am Samstagmorgen (o9.o1.) gab es 15 Lämmer im Schafstall, die seit dem zweiten Weihnachtstag geboren waren.

Nach dem Frühstück sind die Weidelämmer, die am Anfang des letzten Jahres geboren sind, versorgt worden. Sie befinden sich allerdings nicht wie die Milchschafe im Stall, sondern momentan auf Weideflächen in Reckenfeld und Nordwalde, wo die Elektrozäune regelmaßig umgesteckt werden müssen.

Als Karo anschließend in den Schafstall kam, begann ein Schaf zu lammen. Doch es bekam nicht nur ein Lamm, sondern mit ihrer Unterstützung nach und nach Drillinge.

Holz wärmt dreimal

Für die Heizanlage des Hofes, die sich seit 2o16 auf der Tenne befindet, wird, natürlich besonders in der kälteren Jahreszeit, viel trockenes Holz benötigt. In der letzten Zeit sind die Stämme, die seit dem Sommer auf einem Teil des Hofes gelagert waren, nicht nur gesägt und gespalten, sondern auch zum Trocknen in den Holzschuppen gestapelt worden. Dabei bestätigte sich mal wieder die alte Erkenntnis: Holz wärmt dreimal:

  1. beim Fällen des Baumes,
  2. beim Spalten sowie Aufstapeln und
  3. beim Verbrennen.

Vermenschlichungstendenzen?

Man gibt zwar Kindern einen Namen, aber auch ganz profanen Alltagsgegenständen? Psychlogen meinen: Keinesfalls, denn es gibt es viele gute Gründe, Dinge beim Namen zu nennen. Das lässt sich, wenn man genau hinschaut, auch auf dem Hof beobachten, wo eine Reihe von Gegenständen einen individuellen Namen tragen.

Schafschur

Als Vorbereitung auf die Lammzeit wurden unsere Milchschafe geschoren. Der Schafscherer ist am Morgen des o5. Dezembers auf den Hof gekommen und hat zunächst die schwarzen und nach der Mittagspause die weißen Schafe geschoren. Anschließend fand die Klauenpflege statt. Beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle haben fleißige Teilgeber/innen geholfen und aufgrund des Wollfetts nebenbei eine sanfte Kur für ihre Hände bekommen. Die vorsortierte Rohwolle wird in der Wollmanufaktur Filges in Wallenhorst weiterverarbeitet. Aus den stark verunreinigten Teilen der Wolle werden Wollpellets, die sich sehr gut als Dünger einsetzen lassen.

Unser erster dezentraler Mitmachtag

"Mitmachen mal anders" - unter diesem Motto soll die Sauerkrautherstellung in diesem Jahr coronabedingt dezentral erfolgen.

Der Weißkohl und die Anleitung werden an die Depots geliefert, so dass die Teilnehmer der Solawi zuhause tätig werden können.

Wir werden uns freuen, wenn möglichst viele das Sauerkrautrezept ausprobieren und uns ein schönes Foto davon schicken. Die Fotos werden dann demnächst auf der Homepage veröffentlicht.

Ackertag "Obstbäume pflanzen"

Nach dem erfolgreichen Vorbereitungstag am 10. Oktober haben 16 Teilgeber/innen am o7. November bei strahlendem Sonnenschein auf der Zeltwiese 9 Obstbäume gepflanzt.

Anschließend haben sie nach einer Kaffee- bzw. Teepause noch den Wuzelbereich der dort schon 2o13 bzw. 2o18 gepflanzten Bäume von Unkraut befreit und gelockert.

Ackertag "Vorbereitung der Obstbaumpflanzungen"

Am 10. Oktober haben sich 6 Teilgeber bei der Aktion eingebracht.

Zwei von ihnen haben zunächst 2 etwa 2 Meter lange Eichenpfähle mit Keilen gespalten. Diese Posten werden bei der Pfanzaktion am 31.Oktober dazu dienen, die Jungbäume sicher anzubinden.

Die anderen haben derweil auf der Zeltwiese 9 große Pflanzlöcher gegraben, um den Wurzeln der Obstbäume, die 50 bis 100 Jahre alt werden können, einen guten Start in dem dort sehr lehmigen Untergrund zu bieten.

Anschließend haben alle gemeinsam diese vorbereiteten Löcher mit reifer Komposterde befüllt.

Ackertag "Möhrenernte"

Die ersten Lagermöhren waren erntereif. Deshalb wurden sie am 19. September von 14 Teilgeber/innen geerntet. Sie gruben die knackigen orangenen Wurzeln auf dem Dreiecksacker an der Hofeinfahrt mit dem Spaten aus, drehten das Laub ab und packten sie in 2,5 große Lagerkisten.

Insgesamt wurden etwa 1.000 kg Möhren geernetet, die derzeit in der Kühlung gelagert und nach und nach in die Depots gelangen werden.

Baumpflege

Manche Äste der großen, alten Eiche zwischen dem neuen Mistlager und der Werkstatt waren im Laufe der Zeit, also nicht nur aufgrund der zunehmenden Dürre abgestorben. Dieses sogenannte Totholz, das nicht nur als Lebensraum für viele Insekten dienen kann, sondern beim unkontrollierten Abbruch zur Gefahr werden kann, hat Olaf als Baumkletterer am 12. September nach und nach beseitigt. Die Eichen an der Hofeinfahrt müssen demnächst auch noch ausgelichtet werden.

Ackertag "Obsternte"

Am o5. September haben 10 Teilgeber/innen auf der Streuobstwiese im Kümper etwa 600 kg Äpfel und Birnen geerntet, die Anfang der Woche in der Mosterei Obstsaft Post in Altenberge gepresst und zu über 38o Liter Saft verarbeitet worden sind.

Der Trester, die vorwiegend festen Rückstände, die nach dem Auspressen des Saftes von Obst übrig bleiben, ist an die Schafe verfüttert worden, die sich gefreut haben, dass ihr Speiseplan mit Obst angereichert worden ist.

Jäten hilft immer

Am 29. August sind bei strahlendem Sonnenschein zwei Reihen Porree von den wuchernden Beikräutern befreit worden und können jetzt befreit wachsen.

Zwiebelernte und - trocknung

Im Laufe der 32. Kalenderwoche sind die 6 Reihen mit Zwiebeln auf dem Dreiecksacker geerntet worden. Sie lagern jetzt auf dem Dachboden des Werkstattgebäudes und werden jeden 2. Tag gewendet, damit sie gut trocknen und so lange haltbar werden.

Bienen auf dem Hof

Fünf Jungvölker aus der Imkerei Grüneberg & Stötzel haben ihren Standort auf dem Gärtnerhof erhalten, wo sie ein reichhaltiges Blüten- und Nektarangebot erhalten und zur Bestäubung der angebauten Obst- und Gemüsesorten beitragen.

Bevor es 2o21 originalen Entruper Honig geben wird, sind Gläser der Imkerei mit gerührtem Blütenhonig aus der Frühtracht und dem kräftigeren Honig aus der Sommertracht im Hofladen zu erwerben.

Der dritte Juli-Ackertag

Am 25. Juli haben einige Teilgber/innen auf dem Dreiecksacker reihenweise Buschbohnen-, Möhren- und Fenchelpflanzen von Beikräutern befreit. Gerhild hat zu zu dieser Aktion einen lesenswerten Beitrag für den Solawi-Blog entrup 119 verfasst.

Der Tag des Porrees

Während eine Gruppe von Teilgebern sich jätend duch die vier, etwa 140 Meter langen Porreereihen arbeitete, die am 16. Mai auf dem Dreiecksacker gepflanzt worden waren, bepflanzten Tanja, Marielle und Chrissi direkt daneben vier neue Reihen mit Porreepflänzchen, die anschließend noch gewässert werden mussten.

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