Entrup 119 - landwirtschaftliche Initiative und Gärtnerhof im Münsterland
Kopfgrafik - Schafe auf Wiese

Aktuelles

Entrup 119 - ein kulinarischer Hotspot

Das Onlinemagazin ALLES MÜNSTER präsentiert in seiner Rubrik AB AUF DIE LEEZE Routenbeschreibungen für Radtouren in Münster und im Münsterland inklusive Karten.

Die neueste Route verspricht eine kulinarische Reise in Münsters Norden. Der Autor, Marc Pinnekamp vom Läuterwerk, der diese Tour gefahren ist, hat dabei auch den Gärtnerhof besucht. In seiner Routenbeschreibung heißt es:

"Auf dem Hof gibt es einen Hofladen mit tollen Produkten, selbstgemachtem Schafskäse, Schafsjoghurt und andere Milchprodukte, tolles Gemüse und Brot. Alles in Bio-und Demeter-Qualität. Es gibt auch reichlich Lammfleisch, tiefgekühlt."

Dabei hat er nur vergessen zu erwähnen, dass der Hof zwar immer eine Reise wert ist, der Hofladen in der Regel aber nur freitags nachmittags und samstags morgens geöffnet ist.

Pflanzaktion

Am 23. Mai haben bis zu 9 Teilgeber/innen auf dem Dreiecksacker fünf etwa 90 Meter lange Reihen mit Fenchel, Paprika, Sellerie und verschiedenen Salatsorten bepflanzt.

Arbeitseinsatz

Am 16. Mai haben zeitweilig bis zu 11 Teilgeber/innen auf dem Dreiecksacker an der Hofeinfahrt 4 etwa 140 Meter lange Reihen Porree gepflanzt.

Das erste Heu

Am o7. Mai ist das erste Heu eingelagert worden. In Form von Ballen im Schafstall und lose mittels der Fördertechnik in einer Lagerbox auf dem Dachboden, wo sich auch die Heutrocknungsanlage befindet, die bei Nachrocknen behilflich ist.

Das Dach des Mistlagers ist endlich gedeckt

Zunächst hat es eine ganze Zeit gedauert, bis die Dachplatten geliefert worden sind, dann noch fast zwei Wochen, bis die Baufirma sie montiert hat.

Doch am o5. Mai sind sie endlich installiert worden, so dass das Mistlager und die Maschinen beim nächsten Regen geschützt sind.

Jetzt muss noch der Boden des Maschinenunterstandes befestigt werden, dann kann diese Baumaßnahme 2o2o beendet werden.

Wir danken allen bisherigen Spendern ganz herzlich und hoffen, dass der Restbetrag in Höhe von gut 2.000 € auch noch bald zussammenkommt.

Der Neubau der Festmistplatte und der Überdachung

Am Montag, dem o3. Februar, haben die Bauarbeiten für die neue Überdachung und Mistlagerstätte am Schafstall begonnen. Zunächst ist die Zufahrt befestigt worden, dann ist die Baustelle eingemessen und die Fundamente für die Dachkonstruktion sind gesetzt worden.

Anschließend ist die Festmistplatte vorbereitet worden. Beton ist zwar relativ druckfest, reißt jedoch, wenn er durch Zugspannungen belastet wird. Er wird daher durch Bewehrungsstahl verstärkt, der in der Lage ist, die Zugkräfte aufzunehmen.

Am 12. Februar ist die Festmistplatte und drei Tage später sind dann die Seitenwände betoniert worden.

In der ersten Märzwoche sind Fichten geschlagen worden und am o7. März zunächst mit einem Pferd aus dem Wald und dann mit dem Traktor zum Hof transportiert worden.

Die Stämme sind dort anschließend geschält worden und werden demnächst zur Erhöhung der Seitenwände genutzt werden.

Am 14. März ist ein Teil der Mistplatte erstmals genutzt worden.

Seit dem 16. März ist der Holzbauer aktiv.

Am 18. März sind die Seitenwände des Festmistlagers aus den geschälten Fichtenstämmen angebracht worden.

Einen Tag später ist der Schafstall endlich ausgemistet worden. An der Menge des Mistes im Festmistlager hat man gut erkennen können, wie notwendig diese Arbeit gewesen ist.

Am o5. Mai sind die Dachplatten installiert worden.

Ein neues Werkzeug im Einsatz

Eine Egge ist ein Ackergerät zur Auflockerung der oberen Bodenschicht. Eine moderne Variante dieser Bodenbearbeitungswerkzeuge ist die Scheibenegge. Anstatt pflugähnliche Zinken zu verwenden, sind an dieser Egge kleine, runde und gezinkte Bleche drehend gelagert, welche für eine besonders feine Auflockerung sorgen und zu einer guten Krumenbildung führen.

Flo hat solch ein Gerät für die Arbeit mit Pferden konzipiert und Werner hat diesen Prototyp mit Karina und Rocko am 25. April erfolgreich getestet.

Nach ein paar Optimerungen wird die Scheibenegge bald voll einsatzfähig sein.

Neuer Folientunnel

Neben dem ersten ist einer zweiter Tunnel für die Jungpflanzenanzucht errichtet worden. So können demnächst mehr Setzlinge selbst gezogen werden.

Erneuerung der Folie

Bei einem Folientunnel ist die Folie im Laufe der Zeit löchrig, porös und rissig geworden. Sie ist in der letzten Zeit Bahn für Bahn erneuert und am 16. April beendet worden.

Häckselaktionen

Am 30. März ist damit begonnen worden, im Kümper das Schnittgut von der Streuobstwiese und aus den Hecken zu häckseln.

Mit der dabei entstandenen Wagenladung voll Hackschnittel ist am o4. April ein Häckselweg zum Kompost angelegt worden, der es dem Hofteam ermöglichen wird, selbst bei feuchterem Wetter weich und trockenen Fußes dorthin zu gelangen.

Nach der Reparatur des Häckslers, die sich eine Weile hingezogen hat, ist die Häckselaktion im Kümper am 16. April fortgesetzt worden.

Abstand ist der neue Anstand

Aufgrund des Karfreitags waren der Hofladen und das Hofdepot in der Karwoche nur am Samsatg geöffnet. Um den Kunden und Abholern in Zeiten des Social Distancing bessere Möglichkeiten zu geben, den nötigen Abstand zu wahren, hat das Hofteam zusätzlich die beiden Marktstände aufgestellt. So konnte das Gemüse und Obst vor dem Laden eingekauft und das Brot, die Eier sowie der Käse von den CSAlern außerhalb des Depots abgeholt werden. Auch für distanzierte Gespräche bei sonnigem Frühlingswetter war dankenswerter Weise gesorgt.

Frühkartoffeln

Eigentlich sollten die Kartoffel beim Mitmachsamstag am o4. April von vielen Teilgebern gemeinsam gepflanzt werden. Da dieser Termin wie viele andere abgesagt werden musste, hat das Hofteam am Donnerstag die Pflanzaktion durchgeführt und mehrere Reihen der Sorten Annabelle und Goldmarie, die schon eine Zeit lang zur Keimung auf dem Hof gestanden haben, auf dem Dreiecksacker an der Hofeinfahrt gepflanzt.

Premiere

Am o7. April sind die Depots in Münster erstmals mit Lastenrädern beliefert worden. Nach dem Vorbild der Schokofahrt haben Lea und Nikolai für einen emissionsfreien Transport der Lebensmittel von unserem Hof gesorgt.

Ihnen gebühren ein großes Lob und unser herzlicher Dank!

Bei Interesse können solche Liefertouren gelegentlich auch in gößerer Runde stattfinden. Wer sich also an solch einer Fahrt beteiligen möchte, kann sich gerne an den Hof wenden.

Jahrestag

Es ist 12 Jahre her, seitdem die CSA-Gemeinschaft auf dem Gärtnerhof gegründet worden ist. Das erfolgreiche Projekt konnte am o6. April 2oo8 seinen Geburtstag feiern.

Pferdearbeit

Momentan werden immer wieder einige Pferde zu diversen Arbeiten angespannt. Am letzten Samstag zum Beispiel, um 40 Dämme für die anstehenden Frühjahrspflanzungen auf dem Pappelacker anzulegen.

Ernte-Ausgabe in Zeiten von Corona

Depot-Abholung

In den Depots liegen Einmalhandschuhe bereit und die CSAler warten mit genügend Abstand, bzw. betreten einzeln das Depot, bis sie sich ihr Gemüse aus den Kisten nehmen. Lose Gemüsesorten, die abgewogen werden, wie Postelein, Pflücksalat, Kartoffeln etc., packen wir für jedes Mitglied vor.

Hofdepot und Hofladen

Auch im Hofdepot gehen alle CSAler sehr gewissenhaft und rücksichtsvoll mit der Situation um. Im Hofladen gilt die Regel, dass sich maximal 4 Personen darin aufhalten.

Es muss allen bewusst sein: Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Hofbesucher und der Hofbewohner! Auf Entrup119 leben 20 Personen. Wenn sich nur eine davon mit Corona ansteckt, wird der gesamte Hof unter Quarantäne gestellt und für mindestens zwei Wochen geschlossen.

Deshalb appellieren wir noch einmal an alle: Bitte haltet Euch an die Regeln auf dem Hof, die überall auf Schildern zu lesen sind und haltet die Abstandsregeln ein.

Pflanzaktion

Am 28. März haben zunächst vier und nach der Mittagspause zwei Personen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dreiecksacker sieben jeweils hundert Meter lange Reihen mit drei Sorten Dicke Bohnen, Mangold und verschiedenen Sorten Salat bepflanzt und anschließend mit einem Vlies abgedeckt.

Umzäunung des Pferdeauslaufs

Bisher war der Pferdeauslauf an der Scheune nur durch einen Elektrozaun gesichert. Jetzt gibt es eine doppelte Sicherung; zum einen einen neuen Zaun mit Streben aus geschälten Fichtenstämmen und zum anderen weiterhin einen elektrischen. Außerdem ist ein leicht zu öffnendes Weidetor eingefügt worden.

Erstbenutzung der Mistplatte

Da die Äcker, Wiesen und Weiden bisher noch zu feucht sind, um den Mist auszubringen, ist die neue Mistplatte am 14. März zum Teil freigeräumt worden, um die wenigstens die Lammboxen ausmisten zu können.

Weitere Vorarbeiten für das Festmistlager

Damit der Mist unter der überdachten Mistplatte demnächst höher gelagert werden kann als die betonierten Aufkantungen, sind in der ersten Märzwoche Fichten geschlagen worden und am o7. März zunächst mit einem Pferd aus dem Wald und dann mit dem Traktor zum Hof transportiert worden.

Die Stämme sind dort anschließend geschält worden und werden demnächst zur Erhöhung der Seitenwände genutzt werden.

Mitmachtag Bäume pflanzen

Am Samstag, dem o7. März sind acht Obstbäume gepflanzt worden. Die Pflanzlöcher waren teilweise schon ausgehoben, Komposterde lag bereit, Verbissschutz und Anbindepfosten waren vorbereitet. Platz für vier Bäume gab es auf der Streuobstwiese im Kümper; die anderen vier wurden am Hof gesetzt. Die Bäume können jetzt dem Frühling entgegen wachsen.

Folgende Bäume sind gepflanzt worden:

  • im Kümper: zwei Birnbäume der Sorten „Poiteau“ und „Blumenbachs Butterbirne“, ein Pflaumenbaum der Sorte „Anna Späth“ und eine „Oullins Reneklode“
  • auf dem Hof: ein Apfelbaum der Sorte „Kronprinz Graz“ und die Süßkirsche „Kordia“, eine Mispel und der Zierapfelstrauch „Royalty“ als tolle Bestäubersorte, Blickfang und Insektenweide.

Streuobstwiesen bieten durch den kleinräumigen Wechsel von Licht und Schatten vielfältige Lebensräume für Insekten, Vögel und sonstige Kleintiere. Hochstamm-Obstbäume sind so hoch, dass die Wiese darunter weiterhin beweidet werden kann. Außerdem sind sie robust gegen Krankheiten, langlebig und sehr ertragreich.

Kronenholzverarbeitung

Bei der Heckenpflege und beim Beschneiden der Kopfweiden sind Berge von Kronenholz entstanden. In früheren Jahren ist dieses Holz gehäckselt oder im Osterfeuer verbrannt worden.

In diesem Jahr werden daraus Buschen, also Zweigbündel, hergestellt, die nach ihrer Trocknung in der Holzheizung des Hofes als Anmachholz genutzt werden können.

Neuer Traktor

Bei manchen Arbeiten sind auf dem Hof zwar die Pferde im Einsatz, bei anderen ist aber der Traktor unumgänglich. Seit Ende Februar gibt es einen neuen.

Anbauplanung 2o2o

Damit rechtzeitig gesät und gepflanzt wird, plant Alex seit 2o15 den Gemüseanbau und berücksichtigt dabei auch die jahresübergreifenden Aspekte (Fruchtfolge, Gründüngung etc.) So lässt sich leicht ersehen, was im Laufe des Jahres wann auf welchem Acker bzw. in welchem Folientunnel wachsen soll.

Mitmachtage "Heckenpflege" am o1. und o8. Februar

Gerhild, eine Teilgeberin beim Einsatz am o1. Februar in der Obstwiese im Kümper, hat einen Beitrag verfasst und einige Bilder beigesteuert.

Am o8. Februar ist der Gehölzschnitt der Sträucher und der Kopfweiden an der Mähwiese und am Weg im Kümper von 8 Teilgebern verräumt worden.Zur Stärkung gab es nicht nur Tee, sondern auch eine Suppe, die in der Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein genossen worden ist.

Die ersten Lämmer des Jahres 2020

Noch vor der Schafschur, die eigentlich vor der Lammzeit stattfinden soll, sind in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar die ersten beiden Lämmer geboren.

4 Wochen später, am 15. Februar, hatten bereits 64 Schafe gelammt.

Die älteren Lämmer haben derweil schon begonnen, den Schafstall samt Futtertisch zu erkunden.

Obstbaumschnitt 2o2o

In der 4. Kalenderwoche sind die hofnahen Obstbäume von einem Fachmann mit seinen beiden Lehrlingen beschnitten worden. Der regelmäßige Obstbaumschnitt ist wichtig, denn er legt die Grundlage für ein kräftiges Wachstum, eine üppige Blütenbildung und demzufolge auch für eine reiche Ernte.

Die Obstbäume auf der Pachtfläche im Kümper sollen auch beschnitten werden, um sie gesund zu erhalten und um die Blütenbildung zu fördern.

Nachhaltiger Klimaschutz

Am 21. Januar wurden im hofnahen Wald 300 Bäume gepflanzt. Sturmwinde und die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre haben einigen Kahlschlag angerichtet. Deshalb galt es, das feuchte Winterhalbjahr zu nutzen, damit die jungen Bäume schon ausreichend verwurzelt sind, wenn der Sommer näher rückt.

Unterstützung bei der Pflanzaktion bekam das Hofteam von 31 jungen Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim LWL absolvieren und in dieser Zeit eine ihrer insgesamt 5 Seminarwochen in Saerbeck verbracht haben .

Schafschur 2o2o

Als Vorbereitung auf die Lammzeit werden unsere Milchschafe geschoren. Der Schafscherer ist am Morgen des 18. Januars auf den Hof gekommen und hat zunächst die weißen und nach der Mittagspause die schwarzen Schafe geschoren. Anschließend fand die Klauenpflege statt. Beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle haben fleißige Teilgeber geholfen und aufgrund des Wollfetts nebenbei eine sanfte Kur für ihre Hände bekommen. Die vorsortierte Rohwolle wird in der Wollmanufaktur Filges in Wallenhorst weiterverarbeitet.

Mitmachtag Heckenpflege

Am 11. Januar kamen vier Teilgeber zum Hof und halfen dem Hofteam bei der winterlichen Arbeit. Drei Motorsägen waren im Einsatz, um das Strauchwerk sowie Weiden in der Nähe des Wohnhauses zu kürzen. Das abgesägte Starkholz wird zu Brennholz für den Hof und das Kronenholz wird anderweitig verarbeitet.

Außerdem war auch der Holzspalter im Einsatz, um Brennholz zu produzieren.


Gärtnerhof Entrup eG
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