Entrup 119 - landwirtschaftliche Initiative und Gärtnerhof im Münsterland
Kopfgrafik - Schafe auf Wiese

Aktuelles

Premiere

Am o7. April sind die Depots in Münster erstmals mit Lastenrädern beliefert worden. Nach dem Vorbild der Schokofahrt haben Lea und Nikolai für einen emissionsfreien Transport der Lebensmittel von unserem Hof gesorgt.

Ihnen gebühren ein großes Lob und unser herzlicher Dank!

Bei Interesse können solche Liefertouren gelegentlich auch in gößerer Runde stattfinden. Wer sich also an solch einer Fahrt beteiligen möchte, kann sich gerne an den Hof wenden.

Jahrestag

Es ist 12 Jahre her, seitdem die CSA-Gemeinschaft auf dem Gärtnerhof gegründet worden ist. Das erfolgreiche Projekt konnte am o6. April 2oo8 seinen Geburtstag feiern.

Pferdearbeit

Momentan werden immer wieder einige Pferde zu divsersen Arbeiten angespannt. Am letzten Samstag zum Beispiel, um 40 Dämme für die anstehenden Frühjahrspflanzungen auf dem Pappelacker anzulegen.

Neuer Folientunnel

Neben dem ersten wird momentan einer zweiter Tunnel für die Jungpflanzenanzucht errichtet. So können demnächst mehr Setzlinge selbst gezogen werden.

Häckselaktionen

Am 30. März ist damit begonnen worden, im Kümper das Schnittgut von der Streuobstwiese und aus den Hecken zu häckseln.

Mit der dabei entstandenen Wagenladung voll Hackschnittel ist am o4. April ein Häckselweg zum Kompost angelegt worden, der es dem Hofteam ermöglichen wird, selbst bei feuchterem Wetter weich und trockenen Fußes dorthin zu gelangen.

Ernte-Ausgabe in Zeiten von Corona

Depot-Abholung

In den Depots liegen Einmalhandschuhe bereit und die CSAler warten mit genügend Abstand, bzw. betreten einzeln das Depot, bis sie sich ihr Gemüse aus den Kisten nehmen. Lose Gemüsesorten, die abgewogen werden, wie Postelein, Pflücksalat, Kartoffeln etc., packen wir für jedes Mitglied vor.

Hofdepot und Hofladen

Auch im Hofdepot gehen alle CSAler sehr gewissenhaft und rücksichtsvoll mit der Situation um. Im Hofladen gilt die Regel, dass sich maximal 4 Personen darin aufhalten.

Es muss allen bewusst sein: Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Hofbesucher und der Hofbewohner! Auf Entrup119 leben 20 Personen. Wenn sich nur eine davon mit Corona ansteckt, wird der gesamte Hof unter Quarantäne gestellt und für mindestens zwei Wochen geschlossen.

Deshalb appellieren wir noch einmal an alle: Bitte haltet Euch an die Regeln auf dem Hof, die überall auf Schildern zu lesen sind und haltet die Abstandsregeln ein.

Pflanzaktion

Am 28. März haben zunächst vier und nach der Mittagspause zwei Personen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dreiecksacker sieben jeweils hundert Meter lange Reihen mit drei Sorten Dicke Bohnen, Mangold und verschiedenen Sorten Salat bepflanzt und anschließend mit einem Vlies abgedeckt.

Umzäunung des Pferdeauslaufs

Bisher war der Pferdeauslauf an der Scheune nur durch einen Elektrozaun gesichert. Jetzt gibt es eine doppelte Sicherung; zum einen einen neuen Zaun mit Streben aus geschälten Fichtenstämmen und zum anderen weiterhin einen elektrischen. Außerdem ist ein leicht zu öffnendes Weidetor eingefügt worden.

Das Mistlager ist prall gefüllt

Da die Schafe im Winter ganztägig im Stall gewesen sind und fast täglich eingestreut worden ist, ist deren Strohlager peu a peu gewachsen.

Nachdem einen Tag vorher die Seitenwände des neuen Mistlagers angebracht worden waren, konnte am 19. März der Schafstall endlich ausgemistet werden.

An der Menge des Mistes im Festmistlager kann man gut erkennen, wie notwendig diese Arbeit gewesen ist.

Der Neubau der Festmistplatte und der Überdachung

Am Montag, dem o3. Februar, haben die Bauarbeiten für die neue Überdachung und Mistlagerstätte am Schafstall begonnen. Zunächst ist die Zufahrt befestigt worden, dann ist die Baustelle eingemessen und die Fundamente für die Dachkonstruktion sind gesetzt worden.

Anschließend ist die Festmistplatte vorbereitet worden. Beton ist zwar relativ druckfest, reißt jedoch, wenn er durch Zugspannungen belastet wird. Er wird daher durch Bewehrungsstahl verstärkt, der in der Lage ist, die Zugkräfte aufzunehmen.

Am 12. Februar ist die Festmistplatte und drei Tage später sind dann die Seitenwände betoniert worden.

In der ersten Märzwoche sind Fichten geschlagen worden und am o7. März zunächst mit einem Pferd aus dem Wald und dann mit dem Traktor zum Hof transportiert worden.

Die Stämme sind dort anschließend geschält worden und werden demnächst zur Erhöhung der Seitenwände genutzt werden.

Am 14. März ist ein Teil der Mistplatte erstmals genutzt worden.

Seit dem 16. März ist der Holzbauer aktiv.

Am 18. März sind die Seitenwände des Festmistlagers aus den geschälten Fichtenstämmen angebracht worden.

Erneuerung der Folie

Bei einem Folientunnel ist die Folie im Laufe der Zeit löchrig, porös und rissig geworden. Sie wird momentan Bahn für Bahn erneuert.

Erstbenutzung der Mistplatte

Da die Äcker, Wiesen und Weiden bisher noch zu feucht sind, um den Mist auszubringen, ist die neue Mistplatte am 14. März zum Teil freigeräumt worden, um die wenigstens die Lammboxen ausmisten zu können.

Weitere Vorarbeiten für das Festmistlager

Damit der Mist unter der überdachten Mistplatte demnächst höher gelagert werden kann als die betonierten Aufkantungen, sind in der ersten Märzwoche Fichten geschlagen worden und am o7. März zunächst mit einem Pferd aus dem Wald und dann mit dem Traktor zum Hof transportiert worden.

Die Stämme sind dort anschließend geschält worden und werden demnächst zur Erhöhung der Seitenwände genutzt werden.

Mitmachtag Bäume pflanzen

Am Samstag, dem o7. März sind acht Obstbäume gepflanzt worden. Die Pflanzlöcher waren teilweise schon ausgehoben, Komposterde lag bereit, Verbissschutz und Anbindepfosten waren vorbereitet. Platz für vier Bäume gab es auf der Streuobstwiese im Kümper; die anderen vier wurden am Hof gesetzt. Die Bäume können jetzt dem Frühling entgegen wachsen.

Folgende Bäume sind gepflanzt worden:

  • im Kümper: zwei Birnbäume der Sorten „Poiteau“ und „Blumenbachs Butterbirne“, ein Pflaumenbaum der Sorte „Anna Späth“ und eine „Oullins Reneklode“
  • auf dem Hof: ein Apfelbaum der Sorte „Kronprinz Graz“ und die Süßkirsche „Kordia“, eine Mispel und der Zierapfelstrauch „Royalty“ als tolle Bestäubersorte, Blickfang und Insektenweide.

Streuobstwiesen bieten durch den kleinräumigen Wechsel von Licht und Schatten vielfältige Lebensräume für Insekten, Vögel und sonstige Kleintiere. Hochstamm-Obstbäume sind so hoch, dass die Wiese darunter weiterhin beweidet werden kann. Außerdem sind sie robust gegen Krankheiten, langlebig und sehr ertragreich.

Kronenholzverarbeitung

Bei der Heckenpflege und beim Beschneiden der Kopfweiden sind Berge von Kronenholz entstanden. In früheren Jahren ist dieses Holz gehäckselt oder im Osterfeuer verbrannt worden.

In diesem Jahr werden daraus Buschen, also Zweigbündel, hergestellt, die nach ihrer Trocknung in der Holzheizung des Hofes als Anmachholz genutzt werden können.

Neuer Traktor

Bei manchen Arbeiten sind auf dem Hof zwar die Pferde im Einsatz, bei anderen ist aber der Traktor unumgänglich. Seit Ende Februar gibt es einen neuen.

Anbauplanung 2o2o

Damit rechtzeitig gesät und gepflanzt wird, plant Alex seit 2o15 den Gemüseanbau und berücksichtigt dabei auch die jahresübergreifenden Aspekte (Fruchtfolge, Gründüngung etc.) So lässt sich leicht ersehen, was im Laufe des Jahres wann auf welchem Acker bzw. in welchem Folientunnel wachsen soll.

Mitmachtage "Heckenpflege" am o1. und o8. Februar

Gerhild, eine Teilgeberin beim Einsatz am o1. Februar in der Obstwiese im Kümper, hat einen Beitrag verfasst und einige Bilder beigesteuert.

Am o8. Februar ist der Gehölzschnitt der Sträucher und der Kopfweiden an der Mähwiese und am Weg im Kümper von 8 Teilgebern verräumt worden.Zur Stärkung gab es nicht nur Tee, sondern auch eine Suppe, die in der Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein genossen worden ist.

Die ersten Lämmer des Jahres 2020

Noch vor der Schafschur, die eigentlich vor der Lammzeit stattfinden soll, sind in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar die ersten beiden Lämmer geboren.

4 Wochen später, am 15. Februar, hatten bereits 64 Schafe gelammt.

Die älteren Lämmer haben derweil schon begonnen, den Schafstall samt Futtertisch zu erkunden.

Wanderschäferin im Tecklenburger Land

Lea hat Jahre lang auf dem Hof die Brote gebacken. Im letzten Sommer hat der vorherige Wanderschäfer der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land gekündigt. Lea zieht seitdem zwischen Tecklenburg und Lienen von Weide zu Weide.

Am 22. Januar gab es in der Lokalzeit Münsterland eine kurzen Beitrag über ihre Tätigkeit.

Obstbaumschnitt 2o2o

In der 4. Kalenderwoche sind die hofnahen Obstbäume von einem Fachmann mit seinen beiden Lehrlingen beschnitten worden. Der regelmäßige Obstbaumschnitt ist wichtig, denn er legt die Grundlage für ein kräftiges Wachstum, eine üppige Blütenbildung und demzufolge auch für eine reiche Ernte.

Die Obstbäume auf der Pachtfläche im Kümper sollen auch beschnitten werden, um sie gesund zu erhalten und um die Blütenbildung zu fördern.

Nachhaltiger Klimaschutz

Am 21. Januar wurden im hofnahen Wald 300 Bäume gepflanzt. Sturmwinde und die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre haben einigen Kahlschlag angerichtet. Deshalb galt es, das feuchte Winterhalbjahr zu nutzen, damit die jungen Bäume schon ausreichend verwurzelt sind, wenn der Sommer näher rückt.

Unterstützung bei der Pflanzaktion bekam das Hofteam von 31 jungen Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim LWL absolvieren und in dieser Zeit eine ihrer insgesamt 5 Seminarwochen in Saerbeck verbracht haben .

Schafschur 2o2o

Als Vorbereitung auf die Lammzeit werden unsere Milchschafe geschoren. Der Schafscherer ist am Morgen des 18. Januars auf den Hof gekommen und hat zunächst die weißen und nach der Mittagspause die schwarzen Schafe geschoren. Anschließend fand die Klauenpflege statt. Beim Sortieren der frisch geschorenen Wolle haben fleißige Teilgeber geholfen und aufgrund des Wollfetts nebenbei eine sanfte Kur für ihre Hände bekommen. Die vorsortierte Rohwolle wird in der Wollmanufaktur Filges in Wallenhorst weiterverarbeitet.

Mitmachtag Heckenpflege

Am 11. Januar kamen vier Teilgeber zum Hof und halfen dem Hofteam bei der winterlichen Arbeit. Drei Motorsägen waren im Einsatz, um das Strauchwerk sowie Weiden in der Nähe des Wohnhauses zu kürzen. Das abgesägte Starkholz wird zu Brennholz für den Hof und das Kronenholz wird anderweitig verarbeitet.

Außerdem war auch der Holzspalter im Einsatz, um Brennholz zu produzieren.

Erntezahlen 2o19

Für die alljährliche Biokontrolle müssen wir penibel Erntebuch führen. 47 Gemüsekulturen wurden 2019 angebaut, teils mit gutem, teils mit weniger gutem Erfolg, was man auch ein wenig an den Erntezahlen erkennen kann. Am Jahresende ist es allemal interessant zu sehen, was alles durch die Gärtnerhände zu unseren Kunden und Mitgliedern gegangen ist.


Gärtnerhof Entrup eG
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