Entrup 119 - landwirtschaftliche Initiative und Gärtnerhof im Münsterland
Kopfgrafik - Schafe auf Wiese

Hofbrief Kalenderwoche 21

Die Feiertage im Mai und Juni sind für Landwirte und Gärtner ziemlich ungünstig gelegen – auch bei schönstem Frühsommerwetter heißt es da  für sie nicht Kurzurlaub, sondern Heuernte, Tiere versorgen oder den Acker bestellen. Macht bei dem Wetter aber auch viel mehr Spaß als bei nasskalten fünf Grad im Nieselregen.

Der Heuschnitt von den ersten Wiesen ist mittlerweile unter Dach gebracht. Eine Heubox auf dem Dachboden ist schon gut gefüllt. Das Heu trocknet noch nach und verbreitet seinen unvergleichlichen Wohlgeruch – Schaf müsste man sein!

In den Gewächshäusern pflanzen wir gerade die letzten Sommerkulturen. Bei zeitweise tropischen 30-35°C geht es dann an die pflegerische Arbeit: Tropfschläuche für die Bewässerung legen, den Boden mit einer dicken Mulchschicht vor der Sommerhitze schützen, die schnellwachsenden Tomaten und Gurken an senkrechten Schnüren aufleiten und wöchentlich ausgeizen, damit die Pflanzen nicht nur Blätter, sondern auch viele schöne Früchte ausbilden.

Gleichzeitig fordert das Feldgemüse unsere Aufmerksamkeit. Nach und nach werden Salate, Fenchel und Bundzwiebeln, Kohlrabi und Spitzkohl gepflanzt, um den Sommer über eine kontinuierliche Versorgung zu ermöglichen. Auch an die kalte Jahreszeit muss schon gedacht werden: Circa 3500 Selleriepflänzchen setzen wir diese Woche in die Erde. In den wachsenden Kulturen muss immer wieder gehackt und gejätet werden, denn die Beikräuter wachsen oft schneller als uns lieb ist.

Das Wurzelgemüse aus dem letzten Herbst ist bald aufgebraucht – erstaunlich, dass es diesmal bis in den Mai gereicht hat und auch zuletzt noch recht knackig war. Sicherlich freut sich aber so mancher auf ein paar Wochen ohne Rote Bete und Co...

Termine:

  • Den nächsten öffentlichen Termin, den Mitmachtag im Juni, lassen wir ausfallen.
  • Die CSA-Jahresversammlung findet wahrscheinlich als Videokonferenz stattt. Wir arbeiten gerade an einem Konzept und auch die dafür notwendige Technik ist für die meisten Menschen vom Hof Neuland. An dieser Stelle bekommt Ihr sofort Bescheid, wenn wir Genaueres wissen.

 

Ab Montag: Maskenpflicht auch im Hofladen (Ein Beitrag von Gerhild)

Ab dem 27. April gilt in ganz NRW eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Einzelhandel, also auch für den Hofladen auf Entrup 119 und an unseren Marktständen in Münster und Steinfurt. Da vielleicht nicht jeder eine Maske zur Verfügung hat, reicht auch die Bedeckung von Mund und Nase mit einem Schal oder Tuch.

Warum ist das wichtig?

Durch das Tragen dieser Do-It-Yourself-Masken oder auch "Community-Masken" aus Stoff können Geschwindigkeit des Atemstroms oder Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden. Außerdem unterstützen die Masken das Bewusstsein für den gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und anderen. Selbstverständlich werden auch alle Helfer*innen und Hofladen-Mitarbeiter*innen eine Maske tragen. Fazit: Ohne Mund-Nasen-Bedeckung darf niemand den Hofladen betreten. Damit es im Hofladen nicht zu voll wird, werden wir die Personenanzahl begrenzen. Bitte habt Verständnis, wenn es zu Wartezeiten kommen kann. Aber bisher haben alle Hofladenkunden gut und verständnisvoll reagiert.

Unter diesem Link https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte findet Ihr ein paar sinnvolle Erklärung zu den Masken-Unterschieden.

Die Seite der Stadt Münster stellt leicht verständliche Nähanleitungen https://www.muenster.de/corona_infektionsschutz.html zur Verfügung.

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat uns ein paar Tipps zur Umsetzung im Hofladen mit an die Hand gegeben. Bitte haltet Euch daran, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten.

  • Wascht Euch regelmäßig die Hände, fasst Euch möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht, hustet und niest in die Armbeuge.
  • Vor dem Anlegen der Maske, idealerweise die Hände waschen. Da die Außenseite der Maske potenzielle Erreger enthalten kann, diese beim Absetzen nicht berühren und im Anschluss, wieder die Hände waschen.
  • Die Alltagsmasken aus Stoff wascht Ihr nach einmaliger Nutzung mit der 60- oder 90-Grad-Wäsche. Tipp: Das geht auch sehr gut im Kochtopf, wenn man die Füllmenge für eine volle Waschmaschinenladung nicht hat.
  • Einwegmasken sind, wie der Name schon sagt, für den einmaligen Gebrauch gedacht und müssen danach entsorgt werden.
  • Achtet auf den Abstand von mindestens 1,50 m zu Personen.

Wenn wir uns alle an diese Maßnahmen halten, schützen wir uns gegenseitig.

Wir danken Euch von Herzen für Euer Verständnis, Eure Kooperationsbereitschaft und Eure Geduld.


Gärtnerhof Entrup eG
Entrup 119
48341 Altenberge
Deutschland
Tel 02505 3361
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